Schutz- und Hygienekonzept des Sonderspaß e.V.

Konzept zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2
in Anlehnung an die jeweils geltende Corona-Schutz-Verordnung und
aktuellen Erlasse des Landes Nordrhein-Westfalen.

1. Einleitung
Das Schutz- und Hygienekonzept des Sonderspaß e.V. beschreibt, welche
Grundprinzipien für Mitarbeitende und Kontaktpersonen des Sonderspaß e.V. im
Rahmen des Arbeitsauftrages des Vereins als sozialer Dienstleister im Binnen- und
Außenverhältnis verpflichtend einzuhalten und zu berücksichtigen sind.
Grundlage für die verschiedenen Maßnahmen, Verhaltensregelungen und
Empfehlungen sind die Coronaschutzverordnung (CoronaSchVo) und die
Coronabetreuungsverordnung (CoronaBetrVo) in ihrer jeweils gültigen Fassung
sowie weitere Erlasse und Vorgaben der Landesregierung NRW in ihrer jeweils
gültigen Fassung.

Grundsätzlich gelten für alle Mitarbeitenden die Schutzmaßnahmen am
Arbeitsplatz des MAGS des Landes NRW.

Des Weiteren sind grundsätzlich von allen Mitarbeitenden und Kontaktpersonen im
Binnen- und Außenverhältnis des Vereins die Verordnungen, Allgemein
verfügungen und Erlasse des MAGS zur Eindämmung der Corona-Pandemie und
die damit verbundenen Regelungen für das öffentliche Leben in Nordrhein
Westfalen in ihrer jeweils gültigen Fassung einzuhalten.

2. Zugang zu und Aufenthalt in den Räumen der Geschäftsstellen

Die Anzahl der Personen in den Räumlichkeiten des Vereins sind auf ein Minimum zu reduzieren. Besucher dürfen nur nach vorheriger Terminabsprache die Geschäftsräume einzeln betreten und verlassen. Es dürfen sich maximal je Geschäftsstelle 3 bis 4 Personen in den Geschäftsräumen aufhalten. Es ist darauf zu achten, dass die Mindestfläche pro anwesender Person und Raum mindestens 5 m2 beträgt. Besucher*innen mit Verdacht auf eine Infektion oder Symptomen wie Husten, Halsschmerzen, Fieber, Schnupfen o.Ä. dürfen die Geschäftsstellen bzw. Geschäftsräume nicht betreten.

2.1 Dokumentation von Besuchen in den Geschäftsräumen

Eine Nachverfolgbarkeit der Kontakte in den Geschäftsräumen ist sicherzustellen. Hierzu zählt die Dokumentation und Registrierung von Besucher*innen in den Geschäftsräumen des Vereins. Hier sind sowohl Name, Anschrift und Telefonnummer und die Dauer des Besuches zur Nachvollziehung potentieller Infektionsketten schriftlich festzuhalten.

2.2 Verhaltensregeln für Besucher*innen der Geschäftsräume

Beim Betreten der Geschäftsräume ist jede/r Besucher*in verpflichtet, sich die Hände zu desinfizieren, einen Mund-Nasen-Schutz (Hygienemaske) zu tragen und einen Sicherheitsabstand von mindestens 1,5 bis 2 Metern einzuhalten. Desinfektionsmittel sowie Hygienemasken zur einmaligen Verwendung stehen allen Besucher*innen bei Bedarf zur Verfügung. Darüber hinaus stehen Seifenspender in der Toilette zum Waschen der Hände zur Verfügung.

2.3 Verhaltensregeln für Mitarbeitende in den Geschäftsräumen

Die Mitarbeiter*innen der Geschäftsstellen sind verpflichtet, sich beim Betreten der Geschäftsräume die Hände zu desinfizieren, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen und einen Sicherheitsabstand von mindestens 1,5 bis 2 Metern zu anderen anwesenden Personen einzuhalten. Desinfektionsmittel sowie Hygienemasken zur einmaligen Verwendung stehen bei Bedarf allen Mitarbeiter*innen am Eingang der Geschäftsräume zur Verfügung. Darüber hinaus stehen Seifenspender in der Toilette zum Waschen der Hände zur Verfügung.

Während des Aufenthaltes in den Geschäftsräumen kann bei ständiger Durch- lüftung der Räume, regelmäßiger Händedesinfektion, strikter Einhaltung des Mindestabstandes sowie einer Mindestfläche von 5 m2 pro anwesender Person und Raum auf einen Mund-Nasen-Schutz verzichtet werden. Dies gilt insbesondere dann, wenn Mitarbeitende sich allein oder zu zweit in den Geschäftsräumen aufhalten.

3. Grundsätzliche Maßnahmen und Verhaltensregeln

Die Maßnahmen und Verhaltensregeln werden zielgruppenspezifisch gemäß dem jeweiligen Risikoprofil und Einsatzort angepasst. Hierbei muss insbesondere die Zugehörigkeit respektive der Kontakt zu besonders gefährdeten Personengruppen berücksichtigt werden. Die nachfolgenden Maßnahmen und Regelungen sind sowohl für alle Mitarbeitenden als auch Kontaktpersonen, die die sozialen Dienstleistungsangebote des Vereins in Anspruch nehmen, maßgebend.

3.1 Besonders gefährdete Personen

Bei konsequenter Einhaltung der Distanz- und Hygieneregeln und gegebenenfalls durch zusätzliche geeignete Schutzmaßnahmen, können besonders gefährdete Personen die sozialen Dienstleistungsangebote des Vereins in Anspruch nehmen.

Besonders gefährdetes Personal soll sich gemäß den arbeitsrechtlichen Vorgaben zu COVID-19 verhalten. Nicht besonders gefährdetes Personal sowie die Leistungsempfangenden sollen ebenfalls die genannten, geeigneten zusätzlichen Schutz- und Hygienemaßnahmen umsetzen, um besonders gefährdete Personen zu schützen.

3.2 Verhaltensregeln

Für alle Personen, Einsatzbereiche, vereinsexternen Örtlichkeiten und Einrichtungen, sowohl im Binnen- als auch im Außenverhältnis des Vereins, die in einem Leistungsverhältnis zu dem Verein stehen und an denen soziale Dienstleistungen im Sinne der Vereinssatzung erbracht werden, gelten die nachfolgend allgemein gültigen Verhaltensgrundsätze und Regeln.

3.2.1 Abstandsregelung

Das Einhalten der Abstandsregelung von 1,5 – 2 Metern bleibt als Maßnahme der ersten Wahl zu betrachten und soll, wenn immer möglich, umgesetzt werden. Sollte das Einhalten des Abstandes in einer konkreten Situation begründbar nicht möglich sein und kommt es demnach zu nahen Kontakten zwischen anwesenden Personen, ist es erforderlich, andere Schutzmaßnahmen, wie das Tragen von Mund-Nasen-Schutz/Hygienemasken oder vergleichbarer Schutzausrüstung vorzunehmen.

3.2.2 Begrenzung der Kontakte

Wenn immer möglich sind Kontakte am Arbeitsplatz auf das erforderliche Mindestmaß zu begrenzen. Gruppen sollten in Kleingruppen verteilt und die Gruppenaufteilung möglichst nicht verändern werden.

Dies gilt insbesondere für die Erbringung sozialer Dienstleistungen. Sofern in einer Kleingruppe soziale Dienstleitungen erbracht werden, sollte der Personenkreis dieser Gruppe immer der gleiche und unverändert sein. Sofern möglich sollte von jeder Kleingruppe ein eigener Wasch- und Toilettenbereich genutzt werden

3.2.3 Mund-Nasen-Bedeckung/Hygienemasken

Beim Betreten von geschlossenen Räumlichkeiten und Einrichtungen ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung bzw. Hygienemaske verpflichtend. Diese Vorgabe gilt ebenso, wenn die Einhaltung der Abstandsregelung nicht eingehalten werden kann.

Mitarbeiter*innen des Vereins sollen bei der Ausübung ihrer Tätigkeiten im Rahmen sozialer Dienstleistungen ebenfalls eine Mund-Nasen-Bedeckung bzw. Hygienemaske tragen. Eine Abweichung dieser Regelung ist nur in Einzelfällen nach vorheriger Genehmigung gestattet.

3.2.4 Hygiene

Zur grundlegenden Hygiene zählt ein regelmäßiges, ausgiebiges Waschen der Hände (mindesten 20 Sekunden), dies ist beim Betreten und Verlassen von Räumlichkeiten und Einrichtungen unmittelbar durchzuführen und in geeigneten Intervallen zu wiederholen. Zusätzlich sollen die Hände in regelmäßigen Abständen desinfiziert werden. Nies- und Hustenetikette sind einzuhalten. Alle Mitarbeiter*innen des Vereins erhalten Desinfektionsmittel sowie Schutzausrüstung (Mund-Nasen-Bedeckung/Hygienemasken, Handschuhe, etc.) für ihre Tätigkeiten im Rahmen der zu erbringenden sozialen Dienstleistungen.

3.2.5 Regelmäßiges Lüften

Es wird empfohlen die Räumlichkeiten am jeweiligen Aufenthaltsort regelmäßig und ausreichend zu lüften.

3.2.6 Verhalten bei Verdacht oder Infektion

Sollte ein Verdacht auf eine Infektion oder Symptome wie Husten, Halsschmerzen, Fieber, Schnupfen o.Ä. bestehen, ist dies unverzüglich dem Sonderspaß e.V. zu melden. Mitarbeiter*innen haben ihre Tätigkeit unverzüglich einzustellen und einen Verdachtsfall ärztlich überprüfen zu lassen. Bis zur abschließenden ärztlichen Abklärung der Symptome ist eine Fortsetzung der Arbeitstätigkeit untersagt. Den ärztlichen Anweisungen bzw. den Anweisungen der Gesundheitsämter ist in diesem Fall unbedingt Folge zu leisten.

Sollten oben beschriebene Symptome oder ein Verdacht auf eine Infektion bei den Leistungsempfänger*innen auftreten, dürfen diese an keinerlei Angeboten des Vereins mehr teilnehmen bzw. die Leistungserbringung/soziale Dienstleistung wird durch den/die betreffende Mitarbeiter*in bis zu einer abschließenden ärztlichen Abklärung umgehend eingestellt.

3.2.7 Schutzmaßnahmen externer Örtlichkeiten und Einrichtungen

Den Hygiene- und Schutzmaßnahmen externer Einrichtungen, insbesondere bei der Leistungserbringung sozialer Dienstleitungen durch Mitarbeiter*innen des Vereins an vereinsexternen Orten und Einrichtungen, ist Folge zu leisten. Diese ersetzen aber nicht das Schutz- und Hygienekonzept des Sonderspaß e.V.

4. Rückkehr aus einem Risikogebiet

Personen, die aus einem Risikogebiet zurückkehren sind verpflichtet, nach ihrer Rückkehr nach Deutschland unverzüglich und unaufgefordert das zuständige Gesundheitsamt zu kontaktieren, sich auf direktem Weg in häusliche Quarantäne zu begeben und sich dort für 14 Tage „abzusondern“. Eine unmittelbare Rückkehr an den Arbeitsplatz scheidet für Rückkehrer aus einem Risikogebiete aus. Es gelten diesbezüglich die jeweiligen Vorordnungen und Erlasse der Bundes- und Landesministerien in ihrer jeweils gültigen Fassung.

Schutzmaßnahmen

 

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Keine Inklusion in den Ferien

Stadt gibt mehr Geld für Betreuung behinderter Kinder, aber Plätze fehlen

Brühl. Mit 20.000 Euro, die sie zusätzlich zur Verfügung stellt, will die Stadtverwaltung künftig Eltern von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung unterstützen. Im Fokus steht die Bemühung, eine inklusive Betreuung bei Ferienfreizeiten zu ermöglichen. „Die Teilnahme an Ausflügen, Reisen und Tagesangeboten darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen“, erklärt die zuständige Dezernentin Stephanie Burkhardt. Ein entsprechender Passus in den Förderrichtlinien soll verhindern, dass mit dem zusätzlichen Geld aus dem Stadtsäckel lediglich die Pflegekasse entlastet wird.

Katrin Kossorz lobt das Vorhaben. „Für uns ist das eine ganz wichtige Weichenstellung, eine Pionierleistung, die viel Respekt verdient“, sagt die Brühlerin. Kossorz ist Mutter eines 13-jährigen Mädchens. Ihre Tochter braucht rund um die Uhr Hilfe. Schon der Alltag sei eine Herausforderung, zumal sie berufstätig sei, und nur dank familiärer Unterstützung und des Einsatzes von Betreuerinnen zu stemmen, berichtet Kossorz.

„Im Sommer hat meine Tochter mehrmals an Ferienangeboten in Brühl teilgenommen“, sagt sie. Das sei nicht nur für die Familie eine Entlastung gewesen, sondern habe auch ihrer Tochter viel Spaß gemacht. Sie konnte in der Gruppe spielen und mit anderen Ausflüge unternehmen. Doch als die Kosten im vergangenen Jahr deutlich gestiegen sind, habe sie ihr Kind nicht mehr dafür anmelden können, sagt die Mutter.

Für Kinder, die wie ihre Tochter einen Eins-zu-Eins-Betreuung benötigen, habe sich der Beitrag auf 116 Euro pro Tag erhöht. Die Unterstützung durch Pflegekasse und Stadt habe nicht mehr gereicht, so die Brühlerin. Zusammen mit anderen Eltern wandte sich Kossorz an Bürgermeister Dieter Freytag. „Er hat unser Anliegen ernst genommen“, sagt sie.

Das Problem der Finanzierung dürfte nun kleiner werden. Doch inzwischen fehlt ein entsprechendes Ferienangebot für Kinder mit erhöhtem Betreuungsbedarf. Bislang hatte der Verein Sonderspaß zweiwöchige Ferienspiele in Brühl auf die Beine gestellt. Doch laut Sonderspaß-Geschäftsführer Dirk Siebald ist das in den Sommerferien 2020 nicht möglich. Man habe zwar händeringend gesucht, aber es fehle schlicht an qualifiziertem Personal, um neben Reisen auch ein Vor-Ort-Programm anbieten zu können. Dieses Problem teile man mit anderen Trägern der Region. „Wir müssten zehn weitere Mitarbeiter gewinnen können“, erklärt er. Ehrenamtliche Kräfte sein nicht zu finden, und bei nebenberuflich tätige Mitarbeitern sehe es nicht viel besser aus. „Außerdem sind die Hürden für die Beschäftigung inzwischen hoch“, so Siebald. Schulungen, Impfungen und ein einwandfreies Führungszeugnis sein vorzulegen. Kooperationen mit anderen Trägern könnte vielleicht mittelfristig Abhilfe schaffen.

Die Zuständigen in der Stadtverwaltung würden mit ihrer Förderung gern einen Impuls geben. „Wir hoffen, dass Jugendverbände wie Pfadfinder, kirchliche Jugendorganisationen und Sportvereine verstärkt inklusive Angebote schaffen“, sagt Burkhardt.

VON WOLFRAM KÄMPF

(Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger, Donnerstag, 12. März 2020)

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Fröhliche Lieder beim Herbstfest

Verein „Sonderspaß für Menschen mit und ohne Behinderung“ feierte mit Freunden

Brühl. Mit fröhlichen Liedern eröffnete der Chor des Kinderhauses Schumaneck am Samstag das Herbstfest des Vereins „Sonderspaß für Menschen mit und ohne Behinderung“. Der Verein hatte Mitglieder, Freunde und Förderer ins Begegnungszentrum MargaretaS eingeladen. Zu Gast war auch der Mitmachzirkus der Zirkusfabrik, die Musiker Susanne Riemer und Wilhelm Geschwind sowie das Akustik-Duo „Lucie Licht“.

Die Initiatoren des 1994 gegründeten Vereins hatten sich auf die Fahnen geschrieben, das Miteinander von Menschen mit und ohne Einschränkung zu fördern. Dazu bietet Sonderspaß Kurse, Ausflüge, Gruppen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene sowie Ferienprogramme an.

In diesem Sommer gab es zum ersten Mal mit zehn Teilnehmern ein Campingurlaub in Italien“, berichtet Lara Hartfiel vom Inklusionsmanagement. Es sei nicht immer einfach, alles auf die Beine zu stellen, betonte Bernhard Schumacher vom Vorstand, aber „wir wollen die Angebote ausbauen“. (höb)

VON B:.HÖHNE

(Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger, Montag, 30. September 2019)

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Mitsingen

MITSINGEN. Unter dem Motto “Brühl inklusiv singk kölsche Leeder” fand im Rahmen des 18. Agenda Markts der Stadt Brühl das erste, vom Sonderspaß e. V. veranstaltete inklusive Open-Air-Mitsingkonzert auf dem Markt statt.

Schirmherr Oly Bloom und die Projektband “Joode Fründe” unter der Leitung von Markus Jouaux (“Rhingpirate”) begeisterten mit dem Gebärdenchor der Jecke Öhrcher aus Köln rund 400 mitsingende und mitmachende Konzertbesucher. Unterstützt wurden sie dabei auf der Bühne von zwei Gebärdendolmetscherinnen (Bild unten: Foto Danny Schmidt).

“Kölsche Leeder” live in Gemeinschaft zelebrieren und gemeinsam ein Stück Inklusion zu gestalten und zu erleben war das Ziel des Konzerts. Übrigens: Ein Folgekonzert ist schon in Planung.

VON HARALD ZEYEN

(Quelle: Brühler Schlossbote, Mittwoch, 25. September 2019, Nachrichten aus Brühl und Wesseling)

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Brühl inklusiv singt kölsche Leeder

Beim Agendamarkt spielen Oly Blum und die Joode Fründe für und mit Gehörlosen

BRÜHL. Unter dem Motto „Brühl inkusiv singk kölsche Leeder“ fand am Samstag beim 18. Agenda-Markt der Stadt Brühl das erste, vom Sonderspaß-Verein veranstaltete inklusive Open-Air-Mitsingkonzert auf dem Brühler Marktplatz statt.

Schirmherr Oly Blum und die Projektband „Joode Fründe“ unter der Leitung von Markus Jouaux begeisterten mit dem Gebärdenchor der Jecke Öhrcher aus Köln rund 400 mitsingende und mitmachende Konzertbesucher. Unterstützt wurden sie dabei auf der Bühne von zwei Gebärdendolmetscherinnen.

„Musik verbindet Menschen. Musik überwindet Barrieren“, mit diesen Worten eröffnete Bürgermeister Dieter Freytag das Konzert. Das Besondere an diesem Konzertabend war das Normale. Jeder konnte mitsingen, mitmachen oder einfach nur dabei sein und zuhören.

Aufwendige audiovisuelle Tontechnik mittels Induktionsschleifenanlage, Liedtexten auf Großbildschirm in Echtzeit und gleichzeitig simultanes Gebärdendolmetschen „op Kölsch“ unterstützte das Publikum dabei, aktiv am Konzert teilzuhaben. Und ein bisschen Unterricht in Gebärdensprache gab es noch oben drauf. „Kölsche Leeder“ live in Gemeinschaft zelebrieren und gemeinsam ein Stück Inklusion zu gestalten und zu erleben war das Ziel des Konzertes. Und das wurde laut dem Veranstalter Sonderspaß zur Freude aller, die an diesem Abend da waren, vollends verwirklicht. Der Erfolg beschwingt die Akteure. Ein Folgekonzert ist daher schon in Planung.

(Quelle: Bonner General Anzeiger, Mittwoch, 18. September 2019, S. 21 Voreifel)

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